David Salzer Broder ist ein Pulizerpreisträger, Journalist, Autor, TV-Kommentator und gibt Vorträge an Universitäten. Seit vielen Jahren ist er Kolumnist bei der Washington Post und sein letzter Artikel hat es in sich. Er schrieb am Sonntag in seiner Kolumne, nur ein Krieg kann Obama und die US-Wirtschaft retten, auch wenn er es wie folgt etwas abschwächt.
„Ich schlage nicht vor, selbstverständlich, dass der Präsident einen Krieg vom Zaun brechen soll, um wiedergewählt zu werden. Aber die Nation wird sich um Obama scharen, weil der Iran die grösste Bedrohung für die Welt in diesem neuen Jahrhundert bedeutet. Wenn er sich dieser Bedrohung stellt und Irans Nuklearambitionen eingrenzt, wird er die Welt sicherer machen und als einer der erfolgreichsten Präsidenten in der Geschichte eingehen.“
Jetzt ist Broder nicht irgendwer, sondern wird als „Dekan“ des Pressekorps in Washington und als „inoffizieller Aufsichtsratsvorsitzender“ der politischen Schreiberlinge betrachtet. Seine Meinung gilt als beachtenswert und die Zeitung Washington Post ist sicher eine welche die politische Meinung in den USA beeinflusst und widerspiegelt. Deshalb muss man seine neueste Aussage sehr ernst nehmen.
Er beschreibt in seinem Artikel, Obama ist in einem Tief, hauptsächlich wegen der katastrophalen Wirtschaftssituation, deshalb werden die bevorstehenden Kongresswahlen schlecht für ihn und für die Demokraten ausgehen. In seinen Worten ist aber Obama viel intelligenter als alle Gegner in der eigenen Partei und bei den Republikanern. Deshalb kann er die Wiederwahl 2012 für eine zweite Amtszeit gewinnen.
Sein grösstes Problem ist die anhaltende Arbeitslosigkeit, Mangel an Investitionen, massive private und öffentliche Verschuldung und ein höchst ineffizientes Steuersystem, schreibt Broder. Was Obama bisher angeordnet hat, brachte nichts ausser den Absturz etwas zu bremsen, aber kein Wachstum.
Wenn Obama aber das Wachstum bis 2012 nicht ankurbeln kann, wird er nicht wiedergewählt. Die anhaltende Wirkung der Rezession welche ihn ins Weisse Haus begleitet hat, wird ihn zum Scheitern verurteilen.
Deshalb fragt Broder, wie kann Obama die Kraft eines neuen Wachstum auslösen? Das ist die Frage für die nächsten zwei Jahre.
Die eine Kraft kann Obama nicht kontrollieren, denn die unterliegt dem Wirtschaftszyklus, wie die Geschichte zeigt. Man kann diese nicht von der Politik aus befehlen, die Märkte bewegen sich dort hin wo sie hin wollen.
Was kann die Wirtschaft sonst noch beeinflussen? Die Antwort liegt auf der Hand und die Auswirkungen sind beängstigend. Krieg und Frieden beeinflussen die Wirtschaft, sagt Broder.
Schauen wir zurück auf FDR (Präsident Roosevelt) und die grosse Depression. Was hat am Ende die Wirtschaftskrise behoben? Der II. Weltkrieg.
Hier kann Obama erfolgreich sein. Mit einer kräftigen Unterstützung der Republikaner im Kongress, um Irans Ambitionen eine Atommacht zu werden zu verhindern, kann er das meiste von 2011 und 2012 mit einem „Showdown“ mit den Mullahs verbringen. Das wird ihn politisch helfen, weil die Opposition ihn antreiben wird. Und wenn die Spannungen steigen und wir die Vorbereitungen für einen Krieg beschleunigen, wird die Wirtschaft sich verbessern, sagt Broder.
Und dann kommt zum Schluss die Aussage die ich bereits oben zitiert habe.
Ist das nicht unglaublich? Als einflussreicher Journalist Obama vorzuschlagen, er muss einen Krieg inszenieren, so wie Roosevelt den II. Weltkrieg nutzte und auch, wie die Geschichte es immer mehr aufzeigt, eigentlich wollte und förderte, um aus der Wirtschaftskrise zu kommen?
Mittlerweile wissen wir und es ist eigentlich unbestritten, Roosevelt provozierte den Krieg gegen Japan durch die Blockade der Rohstofflieferungen und lies wissentlich Pearl Harbour passieren. Damit war auch der Krieg gegen Deutschland als Alliierter und Achsenpartner Japans möglich. Das Ankurbeln der Wirtschaft durch die massive Rüstung war die „Rettung“.
Nur ein Terrorangriff kann Obama retten
Aber David Broder ist nicht der einzige der einen grossen Krieg quasi vorschlägt. Der ehemalige oberster Berater von Präsident Clinton, Robert Shapiro, sagt, das einzige was Obama vom Machtverlust und einem Absturz in den Umfragen retten kann ist ein Terrorangriff wie Oklahoma City oder 9/11. Dies zeigt deutlich auf, wie solche Ereignisse nur den Machthabern nützt und sie davon profitieren.
In seinem Artikel in der Financial Times schreibt Shapiro über die „zunehmende Glaubwürdigkeitskrise“ von Obama und dem Verlust nicht nur des Weissen Haus, sondern auch des Senats an die Republikaner, Obama benötigt einen Terrorangriff um seine Präsidentschaft zu retten.
“Unter dem Strich glauben die Amerikaner nicht an Obamas Führungsqualität,” sagt Shapiro und fügt hinzu, “er muss einen Weg zwischen jetzt und November finden um zu zeigen, er ist ein Führer der Vertrauen erwecken kann, und ausser einem Ereignis wie 9/11 oder Oklahoma City, sehe ich nichts was das bewirken kann.“
Shapiro ist auch nicht irgendwer, sondern war der wichtigste Wirtschaftsberater für Clinton. Er ist ein vehementer Globalist und Bilderberger, jetzt Direktor der Globalisierungsinitiative des NDN und Vorsitzender der Klimainitiative. Passt alles perfekt als wichtiges Werkzeug der NWO.
Shapiro schlägt die Notwendigkeit eines Terrorangriffs vor, um Obama die Möglichkeit zu geben die Nation um sich zu scharen, als Führer im Kampf gegen den Terrorismus, genau wie Präsident Bush nach 9/11 es machte, wo seine Umfragewerte von 50 auf über 80 Prozent hochschnellten und er alle Kriegs- und Sicherheitsmassnahmen ohne Widerstand in der Bevölkerung durchbringen konnte.
Auch Präsident Clinton unterdrückte die ganze Opposition gegen sich in den 90gern und nutzte den Bombenanschlag in Oklahoma City, um seine politischen Gegner auszuschalten. Mit Clinton begann ja eigentlich die Demontage der amerikanischen Verfassung, Einführung eines Polizeistaates und die Politik der „Präventivkriege“ wie im Balkan, die Bush dann mit Afghanistan und Irak fortsetzte und Obama auf Pakistan und Jemen ausweiten will.
Jetzt verstehen wir die aktuellen Ereignisse um die „Paketbomben“ aus Jemen viel besser und warum sich Obama so vehement da reinhängt und das ganze als riesen Bedrohung aufbläst. Wir sind alle von “islamischen Terror” bedroht und der Iran ist sowieso die grösste Gefahr. Fehlt nur noch die Behauptung, die Al-Kaida im Jemen wird von Ahmadinedschad persönlich gesponsort, damit sie zuschlagen können. Alles nur Ablenkung von den wirklichen Problemen, die sie durch ihre Gier und Grössenwahn selber verursacht haben.
Auf Deutsch gesagt, der Dollar ist am Arsch, die US-Wirtschaft auch, das amerikanische Imperium ist im Niedergang begriffen, die Industrie haben sie durch Outsourcing selber zerstört, die astromnomische Verschuldung und das Leben über die Verhälnisse nimmt kein Ende und es ist keine Erholung oder Lösung in Sicht. Das Betrugssystem genannt Finanzindustrie hat alles ausgeplündert und noch eine Blase kann sie nicht vom Ertrinken retten. Die Menschen verarmen immer mehr und ihre Zukunftsaussichten sind sehr düster, Revolten können entstehen und das Machtsystem kippen, also muss wieder was her um das zu kontern.
Eines muss uns klar sein, die einzigen die von Terrorangriffen und daraus folgenden Kriegen profitieren sind die Machthaber am Ruder und der Militärisch-Industrielle-Komplex und die Finanzverbrecher an der Wall Street die sie kontrollieren. Deshalb liegt die Vermutung sehr nahe, sie sind es selber welche solche Ereignisse inszenieren. Obama und seine Kontrolleure sind in eine Ecke gedrängt, aus der sie als Psychopathen nur noch einen Ausweg sehen, einen grossen Krieg vom Zaun zu brechen und dazu ist ihnen jedes Mittel recht. Was wir erleben ist die Vorbereitung dazu.
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Ein komplett anderes Bild von Barack Obama
Webster Tarpley ist einer der profundesten Kenner Barack Obamas. Schon vor Obamas Wahl zum amerikanischen Präsidenten hat er in einer »unautorisierten Biografie« (Barack Obama – wie ein US-Präsident gemacht wird) vor den Schattenseiten dieses Mannes gewarnt. Insofern sieht sich Tarpley in seiner Analyse, dass Obama der weitaus gefährlichere Politiker als der ehemalige Präsident Bush ist, heute permanent bestätigt und warnt: »Die USA werden von einem Monster regiert.«
In einem enthüllenden Gespräch mit Michael Vogt beantwortet Webster Tarpley so brisante Fragen wie:
•Ist Obama überhaupt amerikanischer Staatsbürger?
•Hat Obama die Vorwahlen gegen Hillary Clinton überhaupt regulär gewonnen?
•Welche Rolle spielt der Russenhasser Zbigniew Brzezinski und die sog. »Soft Power Group« im Leben von Obama?
•Ist Obama wirklich der Friedensengel, als den ihn die Massenmedien darstellen?
•Welche Wahlversprechen hat Obama überhaupt gehalten?
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Unzensiert – 2/2010
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Einige der besten Enthüllungsjournalisten, wie z. B. F. William Engdahl, Wilhelm Hankel, Andreas von Rétyi, Klaus Rainer Röhl, Udo Ulfkotte, Frieder Wagner u. v. a. haben für Sie recherchiert:
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