Lebensversicherung weg. Paragraf 89 VAG

Paragraf 89 VAG

Noch immer herrscht ein unergründbares Vertrauen in die “Banken und deren Staat –  die BRD”.

Die gleichgerichteten, einer ständiger Gehirnwäsche unterzogenen  Bürger werden es nicht einmal glauben wollen, wenn sie folgendes „Schwarz auf Weiß“ zu lesen bekämen. Als Leser dieses Blog konntet Ihr Euch bisweilen mehrerer Informationen bedienen, dieses blinde Vertrauen zu hinterfragen und hoffentlich eigenständig Schlüsse ziehen.

von Thomas Klüglich (Agentur für Wirtschaftsinformationen)

Wer seine Altersversorgung aufgebaut hat auf eine Lebensversicherung, das Sparbuch, einen Bausparvertrag etc., kann nicht mehr damit rechnen, irgendwelche Auszahlungen daraus zu erhalten. Banken und Versicherungen sind aufgrund der neuesten Gesetzgebung nicht mehr zu Auszahlungen verpflichtet, wenn dadurch für sie die Gefahr besteht, in Konkurs zu gehen.

In § 89 des VAG heißt es dazu:

“… Alle Arten Zahlungen, besonders Versicherungsleistungen,Gewinnverteilungen und bei Lebensversicherungen der Rückkauf oder die Beleihung des
Versicherungsscheins sowie Vorauszahlungen darauf, können zeitweilig verboten werden.”

- Vergleiche: http://www.versicherungsgesetze.de/versicherungsaufsichtsgesetz/0089.htm
VAG § 89 Zahlungsverbot; Herabsetzung von Leistungen

Ergibt sich bei der Prüfung der Geschäftsführung und der Vermögenslage eines Unternehmens, dass dieses für die Dauer nicht mehr imstande ist, seine Verpflichtungen zu erfüllen, die Vermeidung des Insolvenzverfahrens aber zum Besten der Versicherten geboten erscheint, so kann die Aufsichtsbehörde das hierzu Erforderliche anordnen, auch die Vertreter des Unternehmens auffordern, binnen bestimmter Frist eine Änderung der Geschäftsgrundlagen oder sonst die Beseitigung der Mängel herbeizuführen. Alle Arten Zahlungen, besonders Versicherungsleistungen, Gewinnverteilungen und bei Lebensversicherungen der Rückkauf oder die Beleihung des Versicherungsscheins sowie Vorauszahlungen darauf, können zeitweilig verboten werden. Die Vorschriften der
Insolvenzordnung zum Schutz von Zahlungs- sowie Wertpapierliefer- und – abrechnungssystemen sowie von dinglichen Sicherheiten der Zentralbanken und von Finanzsicherheiten finden entsprechend Anwendung.

Unter der Voraussetzung in Absatz 1 Satz 1 kann die Aufsichtsbehörde, wenn nötig, die Verpflichtungen eines Lebensversicherungsunternehmens aus seinen Versicherungen dem Vermögensstand entsprechend herabsetzen. Dabei kann die Aufsichtsbehörde ungleichmäßig verfahren, wenn es besondere Umstände rechtfertigen, namentlich wenn bei mehreren Gruppen von Versicherungen die Notlage des Unternehmens mehr in einer als in einer anderen begründet ist. Bei der Herabsetzung werden, soweit Deckungsrückstellungen der einzelnen Versicherungsverträge bestehen, zunächst die Deckungsrückstellungen herabgesetzt und danach die Versicherungssummen neu festgestellt, sonst diese unmittelbar herabgesetzt. Die Pflicht der Versicherungsnehmer, die Versicherungsentgelte in der bisherigen Höheweiterzuzahlen, wird durch die Herabsetzung nicht berührt.

Die Maßnahmen nach den Absätzen 1 und 2 können auf eine selbständige Abteilung des Sicherungsvermögens (§ 66 Abs. 7) beschränkt werden.

Kurzkommentar:
Weiter heißt es dort u.a.: “Die Pflicht der Versicherungsnehmer, die Versicherungsentgelte in der bisherigen Höhe weiterzuzahlen, wird … nicht berührt.”
Also Verpflichtung zur Zahlung, auch wenn keine Leistung erfolgt. Was könnte dies bedeuten, wenn aus der Kann-Formulierung eine Muss-Regulierung wird?

Da viele dieser Gesellschaften oftmals in Staat- und Bundesanleihen investiert sind, wird für die Nichtbetroffenen kein Schaden mehr entstehen können. Die Zeche werden die bezahlen, die auf dieser Titanic bis zum Schluss ausgeharrt haben.

Quelle Deltablog

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Der Crash der Lebensversicherungen

Brechen unsere Lebensversicherungen zusammen?

Gehören auch Sie zu den vielen Millionen Menschen, die eine Lebensversicherung abgeschlossen haben und trotz der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise immer noch fest daran glauben, dies sei eine »sichere« Kapitalanlage? Dann sollten Sie dieses Buch lesen! Es geht immerhin um Ihr Geld.

Michael Grandt hat die deutschen Lebensversicherungen unter die Lupe genommen. Er deckt auf: Vor dem Hintergrund der Finanzkrise werden einzelne Versicherungsgesellschaften mittel- bis langfristig zusammenbrechen. Denn sie haben jetzt schon weite Teile ihrer Rücklagen aufgelöst, um ihren Kunden derzeit noch die Verzinsung des Sparanteiles gewährleisten zu können. Darüber hinaus sind ihre ehemals als »sicher« angelegten Kapitalanlagen keinesfalls mehr sicher. Viele Lebensversicherungen müssen an ihre Reserven gehen – sie leben von der Substanz.

Der Autor untermauert seine provokative These vom drohenden Crash vieler Lebensversicherungen mit Fakten, Quellen und Belegen, die nicht wegzudiskutieren sind.
Michael Grandt geht der zentralen Frage nach, wie die Konzerne das Geld ihrer Kunden angelegt haben. Daraus ergeben sich weitere:

•Wie »sicher« sind Lebensversicherungen?
•Wie hat sich die Rendite entwickelt?
•Warum erhalte ich den Garantiezins nur auf den Sparanteil und nicht auf meinen gesamten Monatsbeitrag?
•Wie lange können die Versicherungen den Garantiezins überhaupt noch erwirtschaften?
•Wie stark sind die Finanzreserven der Versicherer schon geschmolzen?
•Wie sind die Stornoquoten der Lebensversicherer und wie hat sich das Neugeschäft entwickelt?
•Welche Versicherungskonzerne stehen bereits auf der »Kippe«?
•Ist es sinnvoll, eine Lebensversicherung zur Tilgung eines Immobiliendarlehens zu verwenden?
•Verschleiert die staatliche Finanzaufsicht unbequeme Fakten?
•Wie sieht es mit unserer Altersvorsorge aus?
•Droht der deutsche Staatsbankrott?
Diese Fragen und viele andere beantwortet der Autor spannend und informativ. Aber auch über die anderen Säulen der Altersvorsorge, etwa die gesetzliche Rentenversicherung, Pensionen, Riester- und Rürup-Rente, Versorgungswerke und Betriebsrenten klärt Michael Grandt auf.
Dieses Sachbuch will keinesfalls Hysterie oder Panik verbreiten. Es hinterfragt vielmehr die Werbeaussagen der Branche, beleuchtet die Fakten und überprüft Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt. Es liefert wichtige Informationen, die jeder kennen sollte, der eine Lebensversicherung abgeschlossen hat.

gebunden, 176 Seiten, zahlreiche Abbildungen

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